Apple präsentiert iPhone XS, XS MAX, XR und Apple Watch 44mm 0

Apple iPhone XS

Wie jedes Jahr um diese Zeit präsentiert Apple das neue Flagship iPhone und die Apple Watch. In diesem Jahr waren meiner Meinung nach die Leaks wieder mal sehr genau und wir haben vorzeitig erfahren, dass die neuen Smartphones auf den Namen iPhone XS, iPhone XS Max und iPhone XR getauft wurden. Bei den Smartwatches gab es auch schon einige Gerüchte und sogar die Apple Sitemap Datei offenbarte, dass die neuen Geräte nicht wie bisher mit 38mm und 42mm daherkommen, sondern neu 40mm und 44mm breit sind.

Doch fangen wir von vorne an.

Apple Watch Series 4

Mit der Series 4 präsentiert Apple die Smartwatch mit 40 und 44mm in einer neuen Grösse. Neben dem bis zu 30% grösserem Bildschirm und coolen neuen Watch Faces macht die Apple Watch noch mehr für die Gesundheit ihrer Träger, denn sie erkennt neu, wenn der Träger auf den Boden gefallen ist und schlägt vor, Hilfe zu rufen. Sollte der Träger nicht innerhalb einer Minute regieren, wird der Notarzt automatisch gerufen.

Apple Watch AlarmApple Watch Series4 Closeup

EKG mit der Apple Watch

Dass die Apple Watch Probleme mit dem Herzen feststellen kann, war schon lange klar. Mit der neuen Apple Watch kommt ein EKG Messgerät dazu, welches den Herzschlag sehr genau messen kann und dies durch den Tag auch regelmässig macht. Somit können langsamer Herzschlag oder auch unregelmässiger Herzschlag sofort erkannt werden.

ApplevWatch Series4 Closeup Back

Die Apple Watch kann ab Freitag vorbestellt werden und ist ab dem 21. September in der Schweiz erhältlich, Der Preis startet für die 40mm LTE Variante bei 549 Franken und für die 40mm WIFI Version bei 449 Franken. Die 44mm Version gibt es als LTE für 579 Franken und als WIFI Variante für 474 Franken.

Neue iPhones – Kein TouchID mehr

Wie eigentlich schon in den letzten Jahren, stellt Apple ein Update für sein letztjähriges Flagship vor. Beim S Modell ändert sich eigentlich nur das Innenleben, aber Designanpassungen gibt es keine. Neu setzt das Unternehmen komplett auf FaceID und lässt den Fingerscanner verschwinden. Dies bringt bei allen Modellen mehr Platz für Display.

Apple iPhone XS

iPhone XS + iPhone XS Max

Das iPhone XS kommt mit einem 5,8-Zoll Display und ist somit genau so gross wie das Modell vom letzten Jahr. Das iPhone XS Max wird neu mit einem 6,5-Zoll-OLED-Display das grösste iPhone, welches Apple je vorgestellt hat. Schön finde ich, dass das iPhone nicht viel grösser als das iPhone 8+ ist. Neu wurde bei beiden iPhones ein sechskerniger A12-Bionic-Prozessor verbaut. Dieser wurde genau wie der neue Kirin-980-Soc von Huawei im 7 Nanometer-Verfahren erstellt. Zur Erinnerung, Huawei hat ihn bereits vor wenigen Wochen an der IFA präsentiert. Er soll rund 50% weniger Energie benötigen und trotzdem 15% mehr Power liefern. Eine Neural-Engine mit acht Kernen dient zur Berechnung von Machine-Learning-Prozessen.

iPhone XS Max vs iPhone 8 Plus

Neu kommt das iPhone mit 512GB daher, somit können noch mehr Fotos und Videos gemacht werden.

Bei der Kamera wurde wie schon vorher eine 12-Megapixel-Dual-Hauptkamera verbaut, welche aber weiterentwickelt wurde. Der Hauptsensor hat eine f/1.8- und der Sekundär-Sensor eine f/2.4-Blende. Neu lässt sich die Tiefenschärfe beim Portrait Modus nachträglich anpassen. Mit dem neuen Feature Smart HDR soll die Fotoqualität durch das Zusammenfügen vieler in schneller Abfolge geschossener Fotos drastisch verbessert werden.

Apple iPhone IP68

Ein Update, welches sich wohl viele gewünscht haben, ist die Dual-SIM Möglichkeit. Apple bietet bei beiden Geräten an, die normale SIM mit einer eSIM zu kombinieren und somit 2 Nummern auf einem Gerät zu haben. Während andere Netzbetreiber bereits auf der Liste standen, hinken Swisscom und Sunrise für die Schweiz da noch hinterher.

Das iPhone XS und X Max können ab Freitag vorbestellt werden und sind ab dem 21. September in drei Farben (Space Grau, Silber und Gold) im Handel erhältlich. Die Preise starten bei 1199 Franken für das XS und bei 1299 Franken für das XS Max.

iPhone XR

 

iphone-xr

Mit dem iPhone XR möchte Apple so viele Kunden wie möglich ansprechen und hat quasi das iPhone SE umgebaut bzw. unbenannt. Die günstigere und meiner Meinung nach wegen den zusätzlichen Farben coolere Variante besitzt praktisch alles, was das iPhone XS auch hat. Leider hat das iPhone XR statt OLED nur ein LCD Display mit Liquid Retina integriert und auch die Telephoto Linse fehlt. Das iPhone XR kommt in Rot, Blau, Schwarz, Koralle, Gelb und Weiss daher.

Das iPhone XR kann ab dem 19. Oktober vorbestellt werden und wird am 26. Oktober ausgeliefert. Die Preise starten bei 879 Franken.

 

Leider blieb eine Präsentation des angekündigten AirPower aus. Es bleibt zu hoffen, dass dies vielleicht mit dem Verkauft der neuen iPhones auch verfügbar sein wird.

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Kevin
Kevin Kyburz ist Blogger, Social Media Exponent, Kolumnist, Sportsmann, Coffeejunkie, Kitchengroover und wohnt in Zürich.

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Oculus Go – Die Facebook VR Brille im Test 9

Anfang Mai hat Mark Zuckerberg zu Ehren der Facebook Entwicklerkonferenz F8 den Startschuss für die neue Oculus Go gegeben. Die Standalone VR Brille kommt aus dem Hause Facebook in Zusammenarbeit mit Xiaomi. Die Brille ist seit letzter Woche im Handel erhältlich und ich habe sie mir bereits in San Francisco etwas genauer angeschaut.

Mit dem Kauf vom Kickstarter Projekt „Oculus“ hat Facebook 2006 auf einen Schlag ein grosses Know How im Bereich VR bekommen. Seit der ersten Oculus Rift ist bis vor wenigen Wochen nicht viel passiert. Einige Versuche wurden zwar in Kooperation mit Samsung und der GearVR mit der Oculus Plattform gemacht, jedoch scheint es dort keine Updates mehr zu geben.

Das System der Samsung Gear VR brauchte ein externes Display, welches man durch die eigene Smartphone Reihe auch hatte, jedoch wurden diese schnell heiss und die Qualität liess auch kein langes Spielen mit der GearVR zu. Mit der Oculus Go hat Facebook es in Zusammenarbeit mit Xiaomi nun selbt ist die Hand genommen, um ihre Oculus Umgebung wieder attraktiv zu machen, und dies mit Erfolg. Die Oculus Go wirkt gut verarbeitet und sieht auch nicht hässlich aus. Beim Aufsetzten ist sie bequem und auch nach längerem Tragen tut es nirgends weh.Oculus Go F8 Facebook Kevin KyburzEingerichtet wird die Virtual Reality Brille mit einem Smartphone und der Oculus App. Der Vorgang geht relativ schnell und während noch die letzten Updates installiert werden, kann man sich im Oculus Store bereits Spiele und Apps herunterladen. Die Brille verfügt über integrierte Lautsprecher, wodurch man keine Kopfhörer benötigt. Wer die Voice Chat Funktion nutzen möchte, muss dafür Kopfhörer anschliessen, welche ein Mikrofon besitzen. Die Qualität der Lautsprecher empfinde ich als sehr gut. Bei gut gemachten 360 Videos oder VR Spielen entsteht eine gute Raumakustik und man hat das Gefühl, die Geräusche sind rund um einen verteilt.
Im Lieferumfang befindet sich ein Controller, mit welchem man in der VR Welt steuern kann, dieser ist schnell eingerichtet und funktioniert sehr gut.
Oculus Go with Controller Front

Das Display – Schlägt derzeit alle Brillen in dieser Kategorie

Das beste an der Oculus Go ist wohl das integrierte Display. Während Google mit der Daydream und Samsung mit der GearVR den Bildschirm vom Smartphone nutzen, hat Facebook dieses fix verbaut. Die Qualität steigt damit massiv im Vergleich zur Konkurrenz, was das VR Erlebnis noch besser macht. Dadurch dass Facebook auch die Systemkomponenten in der Brille verbaut hat, können diese die volle Power für das Oculus System nutzen, während bei der Samsung und Google Variante neben dem VR Erlebnis noch die ganzen anderen Funktionen wie Push Nachrichten und Services vom Smartphone im Hintergrund laufen und den Prozessor zusätzlich belasten.

Fazit

Facebook hat mit der Oculus Go einen wichtigen Schritt in den VR Bereich gemacht. Während die Oculus Rift eher die Profis und Entwickler ansprach, schafft es die smarte Variante sicher mehr zu den Konsumenten. Für rund 220 Schweizer Franken ist sie definitiv günstiger als bei der Konkurrenz, wo man neben der Brille noch ein Smartphone dazu kaufen muss. Bei meinem Test lief das VR Headset sehr flüssig, hatte jedoch nach rund 1,5 Stunden Pokern etwas warm und meldete dies bei mir. Es liess sich trotz dieser Meldung noch weiterspielen, ohne dass die Brille sich ausschaltete.

Wer sich überlegt, eine VR Brille zu kaufen, bekommt derzeit mit der Oculus Go eine super Qualität zum besten Preis mit der grössten Plattform.

Gewinnspiel

Ich habe eine zweite Oculus Go von San Francisco mitgebracht und werde diese unter meinen Lesern verlosen. Am einfachsten landet dein Name im Lostopf, wenn du mir hier in einen Kommentar sagst, worauf du dich am meisten freuen würdest, wenn du die Oculus Go gewinnst.

Teilnahmeschluss: 25. Mai 2018 / 17 Uhr

PS:
Dieser Beitrag ist in anderer Version von mir beim Blick erschienen

PPS: Titelbild Copyright © Facebook

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