Apple Watch Series 3 – Ewiger Akku am Handgelenk 0

Apple Watch Series 3 Upview

Seit es Smartwatches gibt, befindet sich eine an meinem Handgelenk. Sie selber sind für mich einer der wichtigsten Use Cases für kontaktloses Bezahlen, denn während für Twint und andere Anbieter immer noch ein Hervorkramen des Smartphones nötig ist, was für mich etwa gleich zu stellen ist wie das Hervorkramen des Portemonnaies, kann ich die Uhr mit Apple Pay einfach hinhalten und bezahlen.

Seit einigen Wochen bin ich Besitzer der Apple Watch Series 3, welche erstmals durch eine sogenannte eSIM durchgehend mit dem LTE Netz verbunden ist, ohne dass ich dafür eine Bluetooth Verbindung zum iPhone X benötige.

Das Aussehen – Der rote Punkt

Apple Watch Series 3 Red PointVon aussen sieht die 3. Generation der Apple Watch genau gleich aus wie die letzten. Wer sich für eine Version mit LTE entschieden hat, wird aber mit einem roten Punkt auf der Krone klarkommen müssen. Meiner Meinung nach sieht der Punkt je nach Farbe und Material der Uhr noch recht cool aus. Wer nun Angst um das Gesamtbild hat, sollte sich auch im Klaren sein, dass der Punkt im Alltag praktisch gar nicht auffällt.

 

Das Innenleben – Akkuschonend

Mit dem neuen S3 Dual Core Prozessor und dem W2 Wireless Chip bekommt die Apple Watch einen mächtigen Performance Schub und begeistert mich in Sachen Akkuleistung immer wieder. Denn trotz den 18 Stunden, welche Apple auf der Webseite für die Series 1 und 3 angibt, habe ich das Gefühl, diese Zeit mit meiner Series 3 um das doppelte zu übersteigen und muss die Uhr auch nicht immer gleich am Abend an den Strom hängen.

 

watchOS 4 – Ein Blick auf die Gesundheit

Apple Watch Series 3 Heart RateMit der neuen Apple Watch wurde auch watchOS 4 präsentiert und damit einen grossen Wert auf die Gesundheitsdaten der Nutzer gelegt. Sie warnt, sollte die Herzfrequenz einen vordefinierten Wert übersteigen, sofern man 10 Minuten inaktiv war. Mit dem aktivierten Barometer misst die Smartwatch nun auch die Höhe bei einem Training oder auch beim täglichen Treppensteigen bekomme ich die Leistung neu auch zugeschrieben und kann so im Treppenhaus noch ein kleines Workout machen.

 

LTE – Eine Watch ohne iPhone

Beim Joggen früher habe ich mich immer sehr genervt, wenn ich fürs Musikhören und Bezahlen mein iPhone oder Bargeld mitnehmen musste. Da ich selber nie wusste, wie lange ich rennen gehe, konnte ich mich selber auch nie für eine Playliste entscheiden und streamte einfach die Musik vor mich hin.

Heute kann ich dank der eSIM von Swisscom, welche sich übrigens ganz einfach einrichten lässt, auch ohne iPhone aus dem Haus gehen, über meine AirPods Musik streamen, per ApplePay bezahlen und telefonieren. Bei meinem Telefon Test von Apple Watch zu Apple Watch mit AirPods habe ich keinen Unterschied zu einem iPhone gespürt, was mich positiv überrascht hat.

Leider ist WhatsApp immer noch nicht auf der Apple Watch verfügbar und die Messages landen somit nur auf iPhone. Was leider auch nicht funktioniert, trotz meines super Abos, ist das Telefonieren, Surfen und schreiben von SMS im Ausland. Ich hoffe, da bieten die Netzbetreiber bald ein Update an und die Uhr wird dann freigeschalten.

Apple Watch Series 3 Nike
Fazit

Ich muss ehrlich sagen, die Apple Watch gefällt mir immer mehr an meinem Handgelenk. Mittlerweile hat sich auch eine ordentliche Sammlung an Armbändern Zuhause breitgemacht und es macht mir Spass, diese täglich dem Outfit anzupassen. Die Uhr selber überzeugt durch die lange Akkulaufzeit und die LTE Funktion, durch welche ich auch ruhig mal mein iPhone X rumliegen lassen kann ohne dabei etwas zu verpassen. Es wäre für die Zukunft schön, wenn WhatsApp den Weg noch darauf finden würde, um auch diese Notifications am Handgelenk sehen zu können.

Die Apple Watch gibt es bei Apple ab 369 CHF oder ab 449 CHF für die Version mit LTE.

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Kevin
Kevin Kyburz ist Blogger, Social Media Exponent, Kolumnist, Sportsmann, Coffeejunkie, Kitchengroover und wohnt in Zürich.

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Sonos Beam – Smarte TV Soundbar mit Alexa im Review 0

Es ist nicht die erste Soundbar von Sonos für den Fernseher, doch mit der Sonos Beam spricht der Hersteller nun Haushalte an, welche nicht gleich 800 Schweizer Franken dafür zahlen wollen. Ich konnte die Soundbar bereits vorab testen und sage euch, ob es sich lohnt, diese zu kaufen.

Je flacher der Fernseher wird, umso schlechter wird leider auch der Sound, denn dahinter lässt sich audiotechnisch nicht mehr viel Gutes verbauen. Einige Hersteller wie Sony, zum Beispiel, haben sich da was Schlaues überlegt. Da aber nicht längst alle Hersteller so gut sind, wird für ein richtig gutes Sounderlebnis eine Soundanlage benötigt. Mit TV Soundbars ist dies zum Glück oft relativ einfach möglich und so bieten diese Bars neben integrierten Subwoofer und Seitenlautsprecher in kompakter Grösse fast alles, was es dafür benötigt.

Sonos selber ist schon seit einiger Zeit in dem Business dabei, jedoch kommt mit dem Sonos Beam endlich eine Soundbar, welche preislich auch attraktiv ist.

Was steckt in Sonos Beam drinnen

Gesamthaft hat die Sonos Soundbar 8 Lautsprecher verbaut. Davon sind 4 Fullrange-Woofer dabei, drei passive Strahler und ein Hochtöner direkt unter dem Sonos Logo in der Front, welcher dafür sorgt, dass Dialoge richtig gut tönen. Fünf Fernfeld Mikrofone sorgen dafür, dass der Sound auch im ganzen Raum geeignet verteilt wird und somit das Echo je nachdem unterdrückt wird.

Alexa schalte den Fernseher an..

Bei Alexa hat Sonos sehr schnell reagiert und so befindet sich der schlaue Sprachassistent in so einigen Lautsprechern. Beim Sonos Beam wir Alexa auch mitgeliefert und so lässt sich der Fernseher oder auch die Wohnung soweit wie von Alexa unterstützt durch die Sprache steuern. Bei meinem Test funktionierte das Einschalten vom Fernseher sehr gut, sowie das Abspielen meiner Musik Wünschen. Wer es wünscht, dass Amazon Alexa nicht mitlauscht, kann dies durch Berühren eines Knopfs machen und bekommt durch eine LED die Bestätigung, dass das Mikrofon nun deaktiviert ist.
Wer gerne Siri mit der Sonos Beam nutzen möchte, kann dies mit einem kleinen Trick machen. Dank AirPlay 2 und einem iPhone oder iPad lässt sich die Musik, zum Beispiel Apple Music von dort direkt auf dem Sonos Beam abspielen.

Sonos Beam einrichten

Für meinen Test musste ich zwar zuerst eine Beta Version der Sonos App herunterladen und einige Updates machen, was aber mit dem neuesten Release natürlich nicht mehr notwendig ist. So wie man es bei Sonos gewöhnt ist, kann man auch die Soundbar ganz einfach einrichten und falls schon vorhanden in sein bestehendes Sonos System integrieren.
Nachdem dies in der App und durch aktive Drück-Bestätigung am Sonos Beam selber gemacht ist, fordert die App den Nutzer auf, den Fernseher einzuschalten und gleich die Konfiguration als TV Lautsprecher einzurichten. Beim Sonos Beam hat man zwei Möglichkeiten, diese an den Fernseher anzuschliessen. Entweder man hat einen HDMI Anschluss für ein zusätzliches Home Cinema System oder man nutzt den mitgelieferten Adapter, um von HDMI auf die optische Lichtübertragung umzuschalten.
Sobald dann noch der integrierte Fernseher Lautsprecher deaktiviert wurde, versucht das Sonos System bereits zu erkennen, ob Audio empfangen werden kann und 1-2 Minuten später ist das Sonos Beam fertig eingerichtet.

Fazit

Für 499 Schweizer Franken bekommt man ein schönes Stück Audio Technik für den Fernseher und auch für lautstarken Musik Sound. Anders als die grösseren Vorgänger (Playbase und Playbar) für rund 800 Franken, ist dieser relativ klein gehalten und liefert alles, was es für ein super TV Erlebnis braucht. Wer bereits jetzt schon andere Sonos Produkte zuhause hat (zb: Sonos One) kann diese perfekt in das System integrieren und diese eventuell sogar als weitere Lautsprecher für den einwandfreien Film Abend verwenden. Im Vergleich mit meinem HomePod konnte Sonos Beam im Bass und in der Lautstärke zwar nicht mithalten. Sonos Beam ist ab dem 17. Juli in Schwarz und Weiss erhältlich.

iOS 12, Mac OS Mojave und einiges mehr an der Apple WWDC 2018 0

Wie jedes Jahr findet im Juni die hauseigene Apple WWDC 2018 Entwicklerkonferenz statt. Im McEnery Convention Center San José präsentiert Apple ihre Neuerungen im Bezug auf die Software vom iPhone, iPad, der AppleWatch, dem Mac und dem AppleTV. Für die WWDC 2018 wurden neben dem neuen iOS 12 und dem macOS auch Verbesserungen für Siri und die Gesundheit erwartet. Ich habe mir die Keynote von Apple angeschaut und sage euch, was Wichtiges auf uns im Herbst zukommt.

iOS 12 – Doppelt so schnell wie iOS11

Das Betriebsystem für iPhone und iPad gehört zu den schnellsten und auch die Updates können Nutzer sehr schnell auf ihre Geräte spielen. An der WWDC 2018 hat Apple für iOS 12 Folgendes präsentiert:

Performance

Im Vergleich zum aktuellen iOS 11 hat es Apple geschafft, die Geschwindigkeit von iOS 12 um einiges zu verbessern. Mit dem Update sollen Apps und auch die Kamera (70%)  schneller geöffnet werden.

AR Kit 2

Augmented Reality bekommt von Apple ein Update spendiert. Mit dem AR Kit 2 präsentiert Apple ein einheitliches Format für AR Inhalt, welches man mit Adobe zusammen entwickelt hat. Mit der Measure App von Apple lassen sich Gegenstände durch AR ausmessen, wie zum Beispiel ein Koffer oder die Fläche eines Bildes. Für den Gaming Bereich bietet AR Kit 2 einen Multiplayer Modus an, wodurch man zusammen mit einem Freund AR Lego spielen kann.

Fotos

Kaum jemand sortiert und beschriftet seine Fotos. Natürlich geht dies auf dem Smartphone nicht so gut wie auf dem Mac, aber wir machen es in beiden Fällen nicht 😉 Apple will durch künstliche Intelligenz die Suche einfacher machen und bietet Vorschläge an, wodurch man schneller an seine Erinnerungen kommen soll. Die Suche soll bereits Ergebnisse anbieten, bevor man überhaupt sucht. Eine Funktion, welche ich persönlich super finde: Durch das Teilen eines Albums wie z.B. von einer Hochzeit, kann die Person, welche von mir meine Bilder bekommt, mit ihren Bildern bei diesem Album beitragen. Somit lassen sich Fotos von allen Teilnehmern eines Events sammeln.

Siri

Siri gehört nicht gerade zu den besten Sprachassistenten. Apple hat dies wohl erkannt und bietet mit Shortcuts die Möglichkeit an, seine eigenen Begriffe mit eigenen Funktionen zu erstellen. Auf den ersten Blick wirkt dies wie „If this than that“ für Siri. So kann ich zum Beispiel festlegen, dass mir eine Erinnerung erstellt wird, den Regenschirm mitzunehmen, sobald ich am Abend nach dem Wetter frage und es am nächsten Tag regnet.

Gesundheit

Wisst ihr, wie lange ihr am Smartphone rumhängt? Wahrscheinlich nicht. Apple versucht mit Screentime, den Nutzern diese Zahl vor Augen zu führen, in der Hoffnung, dass wir bewusster mit dem Smartphone umgeben. So kann man zum Beispiel einstellen, wie viel Zeit man pro Tag in Instagram oder Facebook verbringen möchte. Eine Notifikation meldet sich vorher rechtzeitig und erinnert, dass die Zeit bald vorbei ist. Sobald die gesamte Zeit abgelaufen ist, wird ein Hinweis auf dem Bildschirm angezeigt.

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Memoji

Mit dem iPhone X präsentierte Apple letzten Herbst die Animoji`s – die animierten Emojis, welche auf die Bewegung vom Gesicht seines Nutzers regieren. Mit iOS 12 kommen die Memoji, welche eigentlich ein erstelltes Abbild vom eigenen Gesicht sind, mit den Funktionen der Animoji. Ich kann mir somit nach dem Animoji Karaoke Erfolg vorstellen, dass diese mit iOS12 auch ein Knaller werden.

watchOS 5 – Mehr für die Gesunheit und Walkie Talki

Dass die Apple Watch schon einige Leben gerettet hat, ist kein Geheimnis. Durch den Pulsmesser hat man als regelmässiger Träger fast lückenlos Messungen des eigenen Pulses durch den Tag. Mit watchOS 5 möchte Apple die Apple Watch noch mehr für die Gesundheit einsetzten und bietet Updates zu seinen Fitness Apps an. Eine andere Funktion, welche mit watchOS 5 kommt, ist die Walkie Talki Funktion. Sie erlaubt es, von Apple Watch zu Apple Watch über Funk zu sprechen.

Apple_watchOS_5_walkie_talkie_screen_06042018_big_ogApple TV 4K – Noch besserer Sound

Nach 4K kommt endlich auch guter Sound. Mit dem neuen Update bietet das Apple TV Dolby Atmos an. Wer also eine Home Cinema Anlage hat, darf bald gratis (sofern ein Apple TV 4K zu Hause steht) ein Update seiner Filme auf Dolby Atmos erhalten.

Für alle, welche sich wie ich oft fragen, in welchem Land der neuste Screensaver vom Apple TV aufgenommen wurde, bekommen die Antwort mit dem neuen Update. Denn dann wird Apple zusätzlich noch den Ort anzeigen.iMac macOS Mojave dark mode finder preview

macOS Mojave – Neuer Dark Mode

Vor der WWDC 2018 gibt es zwar viele Gerüchte, jedoch hat Apple eines gleich selber geleaked und somit war es schon von Beginn an klar, dass endlich ein Dark Modus für den Mac kommt. Diese Funktion lässt sich sogar so einstellen, dass es das Erscheinungsbild der Mac Oberfläche der Tageszeit anpasst. Somit ist das Interface am morgen eher weiss und hell und am Abend dann dunkel und schwarz.

Sicherheit

Apple hat den Fokus auch auf die Sicherheit gelegt und somit müssen wir wie schon beim iPhone bekannt, Apps den Zugriff auf Mikrofon, Kamera und Location manuell freigeben. Weiter möchte Apple das Tracken von Nutzerdaten auf Webseiten automatisch blockieren und auch die Fingerprinting Methode der Webseiten soll überlistet werden. Somit sollen alle Macs im Internet aussehen wie jeder andere.macOS_Mac_App_Store_Product_Page_screen_WWDC 2018

Mac AppStore

Nach dem der iOS AppStore ein Re-Design erhalten hat, wird mit dem neuen macOS auch dieser ein neues Aussehen erhalten. Somit werden News und Geschichten von Entwicklern wie auf iOS bekannt auf der Startseite angezeigt und Nutzer werden für neue Apps inspiriert.

Fazit

Statt grosser Hardware (welche dann im Herbst kommt) legt Apple an der Entwicklerkonferenz den Fokus wie erwartet auf die Software und die Funktionen, welche die Nutzer und auch Entwickler nutzen können. Einige der Neuerungen wie Sicherheit, Dark Modus und die Performance von iOS 12 gefallen mir sehr. Schön finde ich es, dass Apple nicht nur neue grosse Features präsentiert, sondern auch die bestehenden Sachen optimiert und verbessert.

 

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