Heisses Teil – Das neue Samsung Note8 im Test 0

Ehrlich gesagt, ist das Samsung Note 8 mein erstes Note, welches ich länger als 20 Minuten in den Händen halten darf. Wie bekannt sein dürfte, ging das Note 7 vom letzten Jahr leider in Rauch auf, weshalb es dann aus dem Verkehr gezogen wurde. Somit blieb mir damals nur eine kurze Begegnung mit dem Gerät bei seiner Präsentation, welche ich von London aus geschaut habe. Schon beim Note 7 war ich sehr begeistert, und zwar nicht nur wegen der GIF Maker Funktion, welche man als Generation Y ja zwingend benötigt? Nun, einige Tage nach der Präsentation des Note 8 darf ich schon die Strassen damit unsicher machen und einige Funktionen genauer anschauen.

Grober Überblick

Das Display vom Note 8 ist im Vergleich zum Galaxy S8+ um 0,1” gewachsen und macht das Note 8 somit etwas grösser. Neu sind wie beim iPhone oder Huawei zwei Kameras verbaut, wobei eine davon für einen optischen 2-fach Zoom genutzt wird. Der Arbeitsspeicher ist im Vergleich zum S8 um 2GB auf 6GB gewachsen.

 

Kamera

Wenn man einige Kamera-Tests anschaut, hat Samsung eine der besten Kameras verbaut. Beim Note 8 wurde nun noch eine 2. Kamera eingebaut. Die 12 Megapixel-Telefoto-Linse hat eine Blende von F2.4, die zweite Linse mit Weitwinkel hat ebenfalls 12 Megapixel und F1.7. Die Frontkamera kommt auf 8 Megapixel. Beide Linsen werden zudem optisch stabilisiert.

Live Fokus

Nachdem Huawei und Apple bereits einen Tiefenschärfe Modus in ihren Smartphones eingebaut haben, bekommt das Note 8 als erstes Smartphone von Samsung auch einen. Was mir beim Live Fokus gefällt, ist die Möglichkeit das Rauschen im Hintergrund zu regeln, somit kann man selber kontrollieren, wie stark das Objekt im Vordergrund hervorrücken wird.

Bauweise der Kamera – Fingerscanner

Vergleich: Links das Note8 und rechts das Galaxy S8

Bekanntlich sind ja nicht alle glücklich darüber, wie der Fingerabdruckscanner beim Galaxy S8 verbaut wurde. Verständlich, denn auch bei mir wurde die nebenan platzierte Kamera regelmässig mit meinem Finger verschmiert. Beim Note 8 war man dann wohl etwas schlauer und hat neu zwischen Fingerscanner und Kamera noch den Blitz eingebaut, somit ist die Wahrscheinlichkeit geringer mit dem Finger auf die Kamera zu kommen.

Arbeiten mit dem SPen

Mit dem SPen schnell eine Notiz machen oder auf dem Bildschirm was markieren.

Seit dem Wechsel vom Palm (kennt ihr den noch? ich habe immer den alten von meinem Vater bekommen) auf ein mobile phone habe ich keinen Stift mehr bei einem Smartphone benutzt.

Beim Test mit dem Note 8 musste ich erst mal einige Use-Cases finden, wofür ich denn auf einem Smartphone einen Stift benötigen würde, denn ich bin es mir ja seit meinem ersten iPhone gewöhnt, mit den Fingern zu arbeiten.

Fazit SPen

Es mag Menschen geben, die diesen Stift lieben werden. Bei meinen Test liess sich sehr gut damit malen und schreiben, auch unter der Dusche, da ja Stift und Gerät total wasserdicht sind. Ich persönlich werde ihn kaum nutzen, ausser ich möchte auf meinen Instagram Stories mal etwas genauer ein paar Striche malen.

Sicherheit

Wie auch schon beim Galaxy S8 wurden hier wieder Gesichtserkennung, Iris-Scanner und natürlich der Fingerscanner verbaut. Bei meinen Test war ich überrascht, wie schnell die Gesichtserkennung reagierte. Im Vergleich zum S8 waren das Welten. Den Iris Scanner selber habe ich nicht aktiviert.

Gesamteindruck

Im Vergleich zum Galaxy S8+, wird das Note 8 erwachsener. Es ist ein tolles Gerät und es macht Spass, damit zu arbeiten. Auch wenn ich nicht die Zielgruppe für den Stift bin, arbeitet es sich sehr gut damit. Dass der Akku im Vergleich zum Galaxy geschrumpft ist finde ich etwas schade, da wir schlussendlich jeden Tag um die paar mAh kämpfen. Vielleicht wäre es auch bei Samsung Zeit, den Audio Anschluss zu beseitigen und etwas mehr Power reinzustecken.

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Kevin
Kevin Kyburz ist Blogger, Social Media Exponent, Kolumnist, Sportsmann, Coffeejunkie, Kitchengroover und wohnt in Zürich.

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Sonos Beam – Smarte TV Soundbar mit Alexa im Review 0

Es ist nicht die erste Soundbar von Sonos für den Fernseher, doch mit der Sonos Beam spricht der Hersteller nun Haushalte an, welche nicht gleich 800 Schweizer Franken dafür zahlen wollen. Ich konnte die Soundbar bereits vorab testen und sage euch, ob es sich lohnt, diese zu kaufen.

Je flacher der Fernseher wird, umso schlechter wird leider auch der Sound, denn dahinter lässt sich audiotechnisch nicht mehr viel Gutes verbauen. Einige Hersteller wie Sony, zum Beispiel, haben sich da was Schlaues überlegt. Da aber nicht längst alle Hersteller so gut sind, wird für ein richtig gutes Sounderlebnis eine Soundanlage benötigt. Mit TV Soundbars ist dies zum Glück oft relativ einfach möglich und so bieten diese Bars neben integrierten Subwoofer und Seitenlautsprecher in kompakter Grösse fast alles, was es dafür benötigt.

Sonos selber ist schon seit einiger Zeit in dem Business dabei, jedoch kommt mit dem Sonos Beam endlich eine Soundbar, welche preislich auch attraktiv ist.

Was steckt in Sonos Beam drinnen

Gesamthaft hat die Sonos Soundbar 8 Lautsprecher verbaut. Davon sind 4 Fullrange-Woofer dabei, drei passive Strahler und ein Hochtöner direkt unter dem Sonos Logo in der Front, welcher dafür sorgt, dass Dialoge richtig gut tönen. Fünf Fernfeld Mikrofone sorgen dafür, dass der Sound auch im ganzen Raum geeignet verteilt wird und somit das Echo je nachdem unterdrückt wird.

Alexa schalte den Fernseher an..

Bei Alexa hat Sonos sehr schnell reagiert und so befindet sich der schlaue Sprachassistent in so einigen Lautsprechern. Beim Sonos Beam wir Alexa auch mitgeliefert und so lässt sich der Fernseher oder auch die Wohnung soweit wie von Alexa unterstützt durch die Sprache steuern. Bei meinem Test funktionierte das Einschalten vom Fernseher sehr gut, sowie das Abspielen meiner Musik Wünschen. Wer es wünscht, dass Amazon Alexa nicht mitlauscht, kann dies durch Berühren eines Knopfs machen und bekommt durch eine LED die Bestätigung, dass das Mikrofon nun deaktiviert ist.
Wer gerne Siri mit der Sonos Beam nutzen möchte, kann dies mit einem kleinen Trick machen. Dank AirPlay 2 und einem iPhone oder iPad lässt sich die Musik, zum Beispiel Apple Music von dort direkt auf dem Sonos Beam abspielen.

Sonos Beam einrichten

Für meinen Test musste ich zwar zuerst eine Beta Version der Sonos App herunterladen und einige Updates machen, was aber mit dem neuesten Release natürlich nicht mehr notwendig ist. So wie man es bei Sonos gewöhnt ist, kann man auch die Soundbar ganz einfach einrichten und falls schon vorhanden in sein bestehendes Sonos System integrieren.
Nachdem dies in der App und durch aktive Drück-Bestätigung am Sonos Beam selber gemacht ist, fordert die App den Nutzer auf, den Fernseher einzuschalten und gleich die Konfiguration als TV Lautsprecher einzurichten. Beim Sonos Beam hat man zwei Möglichkeiten, diese an den Fernseher anzuschliessen. Entweder man hat einen HDMI Anschluss für ein zusätzliches Home Cinema System oder man nutzt den mitgelieferten Adapter, um von HDMI auf die optische Lichtübertragung umzuschalten.
Sobald dann noch der integrierte Fernseher Lautsprecher deaktiviert wurde, versucht das Sonos System bereits zu erkennen, ob Audio empfangen werden kann und 1-2 Minuten später ist das Sonos Beam fertig eingerichtet.

Fazit

Für 499 Schweizer Franken bekommt man ein schönes Stück Audio Technik für den Fernseher und auch für lautstarken Musik Sound. Anders als die grösseren Vorgänger (Playbase und Playbar) für rund 800 Franken, ist dieser relativ klein gehalten und liefert alles, was es für ein super TV Erlebnis braucht. Wer bereits jetzt schon andere Sonos Produkte zuhause hat (zb: Sonos One) kann diese perfekt in das System integrieren und diese eventuell sogar als weitere Lautsprecher für den einwandfreien Film Abend verwenden. Im Vergleich mit meinem HomePod konnte Sonos Beam im Bass und in der Lautstärke zwar nicht mithalten. Sonos Beam ist ab dem 17. Juli in Schwarz und Weiss erhältlich.

iOS 12, Mac OS Mojave und einiges mehr an der Apple WWDC 2018 0

Wie jedes Jahr findet im Juni die hauseigene Apple WWDC 2018 Entwicklerkonferenz statt. Im McEnery Convention Center San José präsentiert Apple ihre Neuerungen im Bezug auf die Software vom iPhone, iPad, der AppleWatch, dem Mac und dem AppleTV. Für die WWDC 2018 wurden neben dem neuen iOS 12 und dem macOS auch Verbesserungen für Siri und die Gesundheit erwartet. Ich habe mir die Keynote von Apple angeschaut und sage euch, was Wichtiges auf uns im Herbst zukommt.

iOS 12 – Doppelt so schnell wie iOS11

Das Betriebsystem für iPhone und iPad gehört zu den schnellsten und auch die Updates können Nutzer sehr schnell auf ihre Geräte spielen. An der WWDC 2018 hat Apple für iOS 12 Folgendes präsentiert:

Performance

Im Vergleich zum aktuellen iOS 11 hat es Apple geschafft, die Geschwindigkeit von iOS 12 um einiges zu verbessern. Mit dem Update sollen Apps und auch die Kamera (70%)  schneller geöffnet werden.

AR Kit 2

Augmented Reality bekommt von Apple ein Update spendiert. Mit dem AR Kit 2 präsentiert Apple ein einheitliches Format für AR Inhalt, welches man mit Adobe zusammen entwickelt hat. Mit der Measure App von Apple lassen sich Gegenstände durch AR ausmessen, wie zum Beispiel ein Koffer oder die Fläche eines Bildes. Für den Gaming Bereich bietet AR Kit 2 einen Multiplayer Modus an, wodurch man zusammen mit einem Freund AR Lego spielen kann.

Fotos

Kaum jemand sortiert und beschriftet seine Fotos. Natürlich geht dies auf dem Smartphone nicht so gut wie auf dem Mac, aber wir machen es in beiden Fällen nicht 😉 Apple will durch künstliche Intelligenz die Suche einfacher machen und bietet Vorschläge an, wodurch man schneller an seine Erinnerungen kommen soll. Die Suche soll bereits Ergebnisse anbieten, bevor man überhaupt sucht. Eine Funktion, welche ich persönlich super finde: Durch das Teilen eines Albums wie z.B. von einer Hochzeit, kann die Person, welche von mir meine Bilder bekommt, mit ihren Bildern bei diesem Album beitragen. Somit lassen sich Fotos von allen Teilnehmern eines Events sammeln.

Siri

Siri gehört nicht gerade zu den besten Sprachassistenten. Apple hat dies wohl erkannt und bietet mit Shortcuts die Möglichkeit an, seine eigenen Begriffe mit eigenen Funktionen zu erstellen. Auf den ersten Blick wirkt dies wie „If this than that“ für Siri. So kann ich zum Beispiel festlegen, dass mir eine Erinnerung erstellt wird, den Regenschirm mitzunehmen, sobald ich am Abend nach dem Wetter frage und es am nächsten Tag regnet.

Gesundheit

Wisst ihr, wie lange ihr am Smartphone rumhängt? Wahrscheinlich nicht. Apple versucht mit Screentime, den Nutzern diese Zahl vor Augen zu führen, in der Hoffnung, dass wir bewusster mit dem Smartphone umgeben. So kann man zum Beispiel einstellen, wie viel Zeit man pro Tag in Instagram oder Facebook verbringen möchte. Eine Notifikation meldet sich vorher rechtzeitig und erinnert, dass die Zeit bald vorbei ist. Sobald die gesamte Zeit abgelaufen ist, wird ein Hinweis auf dem Bildschirm angezeigt.

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Memoji

Mit dem iPhone X präsentierte Apple letzten Herbst die Animoji`s – die animierten Emojis, welche auf die Bewegung vom Gesicht seines Nutzers regieren. Mit iOS 12 kommen die Memoji, welche eigentlich ein erstelltes Abbild vom eigenen Gesicht sind, mit den Funktionen der Animoji. Ich kann mir somit nach dem Animoji Karaoke Erfolg vorstellen, dass diese mit iOS12 auch ein Knaller werden.

watchOS 5 – Mehr für die Gesunheit und Walkie Talki

Dass die Apple Watch schon einige Leben gerettet hat, ist kein Geheimnis. Durch den Pulsmesser hat man als regelmässiger Träger fast lückenlos Messungen des eigenen Pulses durch den Tag. Mit watchOS 5 möchte Apple die Apple Watch noch mehr für die Gesundheit einsetzten und bietet Updates zu seinen Fitness Apps an. Eine andere Funktion, welche mit watchOS 5 kommt, ist die Walkie Talki Funktion. Sie erlaubt es, von Apple Watch zu Apple Watch über Funk zu sprechen.

Apple_watchOS_5_walkie_talkie_screen_06042018_big_ogApple TV 4K – Noch besserer Sound

Nach 4K kommt endlich auch guter Sound. Mit dem neuen Update bietet das Apple TV Dolby Atmos an. Wer also eine Home Cinema Anlage hat, darf bald gratis (sofern ein Apple TV 4K zu Hause steht) ein Update seiner Filme auf Dolby Atmos erhalten.

Für alle, welche sich wie ich oft fragen, in welchem Land der neuste Screensaver vom Apple TV aufgenommen wurde, bekommen die Antwort mit dem neuen Update. Denn dann wird Apple zusätzlich noch den Ort anzeigen.iMac macOS Mojave dark mode finder preview

macOS Mojave – Neuer Dark Mode

Vor der WWDC 2018 gibt es zwar viele Gerüchte, jedoch hat Apple eines gleich selber geleaked und somit war es schon von Beginn an klar, dass endlich ein Dark Modus für den Mac kommt. Diese Funktion lässt sich sogar so einstellen, dass es das Erscheinungsbild der Mac Oberfläche der Tageszeit anpasst. Somit ist das Interface am morgen eher weiss und hell und am Abend dann dunkel und schwarz.

Sicherheit

Apple hat den Fokus auch auf die Sicherheit gelegt und somit müssen wir wie schon beim iPhone bekannt, Apps den Zugriff auf Mikrofon, Kamera und Location manuell freigeben. Weiter möchte Apple das Tracken von Nutzerdaten auf Webseiten automatisch blockieren und auch die Fingerprinting Methode der Webseiten soll überlistet werden. Somit sollen alle Macs im Internet aussehen wie jeder andere.macOS_Mac_App_Store_Product_Page_screen_WWDC 2018

Mac AppStore

Nach dem der iOS AppStore ein Re-Design erhalten hat, wird mit dem neuen macOS auch dieser ein neues Aussehen erhalten. Somit werden News und Geschichten von Entwicklern wie auf iOS bekannt auf der Startseite angezeigt und Nutzer werden für neue Apps inspiriert.

Fazit

Statt grosser Hardware (welche dann im Herbst kommt) legt Apple an der Entwicklerkonferenz den Fokus wie erwartet auf die Software und die Funktionen, welche die Nutzer und auch Entwickler nutzen können. Einige der Neuerungen wie Sicherheit, Dark Modus und die Performance von iOS 12 gefallen mir sehr. Schön finde ich es, dass Apple nicht nur neue grosse Features präsentiert, sondern auch die bestehenden Sachen optimiert und verbessert.

 

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